H.A.R.M. Challenge ……Wintercup in Luxemburg….

Am WE fand in Luxemburg der 4te Lauf zu H.A.R.M. Challenge 2010 statt, man hätte auch Wintercup dazu sagen können…….. :-)

Ich war schon Freitags vor Ort um in Ruhe einige Dinge testen zu können, aber als ich um 12 Uhr ankam war das Fahrerlager schon sehr gut gefüllt.

Wir begannen auch gleich erst mal mit einer Mittagpause die ich nutzte um in den Supermarkt zu fahren um einzukaufen, das hat mich gleich 1,5 h gekostet :-(

Als ich wieder an der Stecke war lief die erste 1/2 Zeit vom Fussballspiel schon.

………..schlaaaaaaaaaaaand !

OK ich bin nicht zum TV schlafen nach Lux gekommen sondern um zum trainieren. Der erste Punkt sollte den Motoren gelten, nach dem Ausfall von Saarbrücken war der Motor in der Revision, mit dem SetUp und den Reifen von Saarbrücken wurden die ersten Runden gedreht, einzige Änderung war das ich wieder mein eigenes Diff eingebaut habe, das Auto war recht schwer zu fahren was aber bei dem nicht vorhandenen Grip und der Kälte auch kein Wunder war, das Thema Kälte sollte uns auch 3 Tage lang verfolgen.

Nach dem ersten Tank spendierte ich meiner LB 3-Backen Kupplung ein neuen Satz Beläge und Federn, gleichzeitig wechselte ich wieder das Diff auf ein ausgelutschtes mit weniger Sperrwirkung, bei den Reifen blieb ich erstmal bei abgefahrenen GRP C rundrum, auch neue Reifen hätten nur an den Zeiten was gebracht, ich wollte aber weiter testen.

Nach dem 2ten Tank entschied ich mich den Motor zu wechseln, nicht weil er schlecht lief sondern weil er bei den Bedingungen einfach zu Stark war, ich wechselte auf einen von mir selber zusammengestellten Motor der mit frei käuflichen Teilen aus dem Handel ausgestattet war, also ein Motor den sich jeder selber auch bauen kann sofern er einen Inbusschlüssel und einen Schraubendreher halten kann, die Bedingungen waren gerade Ideal zum einlaufen lassen eines Motors.

Der erste Tank wurde schnell durchgefahren und dann auf GRP A gewechselt, inzwischen ging das Auto sehr gutmütig so das man mal auch an das Feintuning gehen konnte.

Für den nächsten Tank habe ich die FG Airbox gehen eine X-Air von Xandi getauscht, ich bin eigentlich kein Freund von CFK Airboxen aber sie lag halt in der Kiste und ich wollte doch mal den Unterscheid spüren, gerade auch auf der Stecke und dem Motor, auch beim SetUp wurde was verändert, fuhr ich in Saarbrüchen die Dämpfer noch flach mit harten Federn probierte ich in Luxemburg die Dämpfer viel steiler zu stellen und dafür die grauen Federn jeweils für vorne und hinten zu verwenden, zusammen mir den A Reifen eine tolle Kombination um ein sehr sicheres Fahrverhalten zu bekommen.

So fuhr ich auch die Trainings nach Gruppen am Samstag wobei ich jedoch kurz vor der Quali auf GRP C Reifen umgestiegen bin.

Die Quali Läufe liefen ohne Probleme ich bewegte mich immer im Bereich von 1-5 und konnte ich stetig verbessern, vor dem 3 Lauf dann, eine Irre Entscheidung, wechstelte ich auf eine Xandi Double Clutch, dazu musste ich noch eine FG Glocke schnorren was den Stessfactor noch erhöhte, das Ergebnis war aber ein Bomben Fahrverhalten und nochmals eine Verbesserung der Zeit in einen Vorlauf wo die bedingungen eigentlich für alle schlechter waren und sich keiner der schnellen mehr verbessern konnte, da es am Sonntag morgen recht feucht wurde war ich mit Platz 4 in der Quali sehr gut bedient, die vorderen Plätze gehen in Lucemburg Traditionell an einheimische Fahrer, nur Platz 1 war mit einem PMT bereiften FG belegt.

Am Sonntag war wieder warten angesagt, mein 1/2 Finale war anch der Pause um 12 angesetzt und ich hoffte das es trocken bleibt, in der Zeit wechselte ich noch das Getriebe vom Lenkservo, ich hätte wohl auch noch nach dem Getriebe von Auto schauen sollen aber das sollte sich später rächen.

Das Halbfinale bestritt ich mit 4x C in der abgefahrenen Version da ich mir die guten Reifen für den Schluss aufheben wollte, 1/2 Finale lief auch so sehr gut ich konnte meinen 2ten Platz sehr gut verteidigen und hatte gegen Hr.Gronner aus Luxemburg sowieso keine Chance auf Platz eins, da das 2te 1/2 Finale nicht ganz so schnell war konnte ich meinen 4ten Platz aus der Quali auch für das Finale halten.

Da ich nach in den 18 Minuten 1/2 Finale nur knapp 300ml Sprit verbrannt habe musste ich mir eigentlich keine Sorgen machen, neue reifen hatte ich aufgezogen, der Motor und das Auto liefen wie am Schnürchen also war ich voll auf angreifen eingestellt, die Vorbereitungszeit war auch noch Perfekt, ein bisschen die Heckbremse rausnehmen und ab in die Startaufstellung, doch nach den ersten Metern der Einführungsrunde drehte sich das Auto einfach weg, der ganze Antrieb war blockiert, währen die anderen starteten musste ich nach einen kurzen Check erkennen das es keinen Sinne mehr hatte, das Kugellager der Getriebewelle hatte sich aufgelöst…………………………………………………………ENDE

Nächster versuch in 2 Wochen beim 5ten Lauf in Fichtenberg.

Ergebnis 

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