Am Wochenende fand der 3te Lauf zu Sprint Trophy beim AMC Saarbrücken statt, einer von mir nicht gerade geliebten Stecke, jetzt sollte der x-1 und der Farer mal das volle Potential zeigen.
Nach den Komentaren der letzten Wochen über das Auto und die Enscheidung 2010 auf dieses zu setzten war es nun an der Zeit die Stimmen zu verstummen lassen, ausgerechnet auf der “Mickey Mouse” Stecke vom AMC Saarbrücken (eine etwas enge aber sehr schöne Rennstrecke) fand bei bestem Sommerwetter dieser Lauf statt.
Samstags ging es von Anfang an heiß her, vom Taxi bis zum Lastwägelchen war alles auf der Stecke zu finden, die Aschewolke hat wohl auch das Sonntagsfahrverbot aufgehoben und so konnten die Trucker auch wieder einmal im Rahmen der H.A.R.M. Challenge starten.
Zwischen den ganzen Trainingsläufen probierte ich SetUp’s in den möglichsten und unmöglichsten Kombinationen um das Auto noch besser kennen zu lernen, mit Leihdiff von Xandi und neuen Bremsscheiben von t-r-f wurde das Auto sehr stabil zu fahren.
Der erste Vorlauf zeigte dann wieder die gleiche Tendenz, das Auto war einfach zu fahren aber eher auf Long Runs abgestimmt, je länger der Lauf war desto schneller wurden die Rundenzeiten, mit GRP C auf der Vorderachse jedoch sehr schwer zu fahren.
2ter Vorlauf, dieses mal mit A vorne, sehr schön zu fahren aber von den Rundenzeiten noch langsamer, so ´konnte das nicht weiter gehen.
Zwischen dem 2ten und 3ten Vorlauf wurden die Anlenkpunkte der Vorderen Dämpfer auf dem Querlenker um ca. 12mm nach außen versetzt (Akkubohrmaschine sei Dank) und auf hellblaue Feden gewechselt, hinten die Dämpfer oben 1 Loch flacher und auf weisse Balloon Federn umgebaut, das Auto in Vergleich zum 1ten und 2ten also “hart”.
Das freie Training am Abend wurde genutzt um das SetUp zu testen und noch ein paar C anzufahren fürs Finale.
Nach einer Nacht und der Championsliga Feier im Hof vom Hotel dann der 3te und letzte Vorlauf am Sonntag morgen, das Auto war von Beginn an voll auf Angriff zu fahren, nicht eine Sekunde hatte ich Zweifel das ist das Auto fürs Finale, die Rundenzeiten waren ca. 0.7 sec. schneller wie am tag zuvor und das Auto fast schon Idioten sicher, leider hat es “nur” zu Platz 2 gereicht da ich wieder zuviel am Spielen war und die schnellste Runde am Schluss gefahren bin.
Im Halbfinale dann der Super Gau, von Startplatz eins weg musste ich nach ein paar Runden schon Jörn Schmitt vorbeilassen da mein Motor komische aussetzer hatte, kurz darauf auch noch Alex Ries, dann war der Motor ganz aus, meine erste Vermutung war eine blockierte Tankentlüftung, es war jedoch das Zündkabel das sich im Bereich der Kerze einfach aufgelöst hatte, nun war der Motor so heiß das er nicht mehr starten wollte.
Plan B oder besser gesagt B-Finale: Nach dem das Finale also verpasst war wollte ich zumindest im B-Finale 30 Minuten vollgas geben und Notfalls mehr Runden fahren wie im A-Finale gefahren wurden, auf neue Reifen verzichtete ich jedoch die waren fürs A-Finale gedacht evtl. ja für das in Luxemburg im Juni.
Die Aufgabe war schwer dennich musst von ganz hinten starten, nach ein parr Runden war ich jedoch schon vorne, genau genommen nach 5 Minuten, den ab da war wieder Schluss mit dem Motor, dieses mal vermute ich auf eine verstellte Zündung, somit war das Wochenende mit Licht (Auto) und Schatten (Motor) vorbei und die Motorprobleme sind wie am Ende der letzten Saison noch immer da.
Für das Finale habe ich mich als Helfer für CD zur Verfügung gestellt und konnte so den Spannenden Zweikampf zwischen Jörn und Erich nur schlecht mitverfolgen, die Führung wechselte merhmals, am Schluss hatte Erich einen hauchdünnen Vorsprung vor Jörn und gewann das Rennen.
Bei den “Sonntagsfahrern” gewann (wie fast immer) Horst Maurer die Truckklasse.
Bis Luxemburg werde ich mir ernste Gedanken über die Motorengeschichte machen müssen und mal die Tuner ins Gebet nehmen.
……..see you in Luxemburg.







Beim SetUp hat sich ein Fehler eingeschlichen, die Ausfederung ist natürlich vorne 28,5mm und hinten 26mm.